tollesachedas
/ 12. januar 2011 / 16:01 uhr
Gerade verschlungen:
Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel
Ein wunderschönes Buch. Zu diesem Buch aus dem Hardcover entnommen:
Von Enmyn, der Tschuktschensiedlung an der Nordostküste Sibiriens, bis zur nächsten Krankenstation sind es dreißig Tage Fußmarsch durch die Polarkälte der Tundra. Dem schwerverletzten und halb ohnmächtigen Kanadier John MacLennan bleibt nichts anderes übrig, als sich drei »wilden und ungewaschenen« Tschuktschen anzuvertrauen, die ihn auf einem Hundeschlitten zum rettenden Arzt bringen wollen. Unterwegs befällt ihn der Wundbrand. In letzter Not kann ihm die Schamanin Kelena die Finger beider Hände amputieren und rettet ihm so das Leben. Als er zur Küste zurückkehrt, ist sein Schiff, das dort auf ihn warten sollte, längst in See gestochen. Widerwillig und der Verzweiflung nahe, richtet er sich auf einen Winter im eisigsten Winkel Asiens unter den Tschuktschen ein. Mühsam gewinnt er das Vertrauen seiner neuen Landsleute und gründet eine Familie. MacLennan wird zum Lygorawetljan, zum »echten Menschen«, wie sich die Tschuktschen selber nennen. Aus einem Winter wird ein ganzes Leben.
Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel
Ein wunderschönes Buch. Zu diesem Buch aus dem Hardcover entnommen:
Von Enmyn, der Tschuktschensiedlung an der Nordostküste Sibiriens, bis zur nächsten Krankenstation sind es dreißig Tage Fußmarsch durch die Polarkälte der Tundra. Dem schwerverletzten und halb ohnmächtigen Kanadier John MacLennan bleibt nichts anderes übrig, als sich drei »wilden und ungewaschenen« Tschuktschen anzuvertrauen, die ihn auf einem Hundeschlitten zum rettenden Arzt bringen wollen. Unterwegs befällt ihn der Wundbrand. In letzter Not kann ihm die Schamanin Kelena die Finger beider Hände amputieren und rettet ihm so das Leben. Als er zur Küste zurückkehrt, ist sein Schiff, das dort auf ihn warten sollte, längst in See gestochen. Widerwillig und der Verzweiflung nahe, richtet er sich auf einen Winter im eisigsten Winkel Asiens unter den Tschuktschen ein. Mühsam gewinnt er das Vertrauen seiner neuen Landsleute und gründet eine Familie. MacLennan wird zum Lygorawetljan, zum »echten Menschen«, wie sich die Tschuktschen selber nennen. Aus einem Winter wird ein ganzes Leben.
utor
/ 12. januar 2011 / 19:21 uhr
tollesachedas
Gerade verschlungen:
Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel
Ein wunderschönes Buch. Zu diesem Buch aus dem Hardcover entnommen:
ma schaun, habs grad bestellt. hört sich gut an auf die langen winterabende… btw mochte den neuen murakami (IQ84) auch ganz gerne und empfehle den hiermit. wer versponnene texte mag…
subsplint
/ 12. januar 2011 / 23:02 uhr
Thomas Glavinic - Die Arbeit der Nacht
hier
Hab's mir ganz anders vorgestellt, nach dem was ich so darüber gelesen habe. Wer Spannung erwartet, findet nichts darin. Trotzdem hat es mich irgendwie bis zum Schluss interessiert. Reine Geschmacksfrage. Ich fand es auf jeden Fall interessant.
hier
Hab's mir ganz anders vorgestellt, nach dem was ich so darüber gelesen habe. Wer Spannung erwartet, findet nichts darin. Trotzdem hat es mich irgendwie bis zum Schluss interessiert. Reine Geschmacksfrage. Ich fand es auf jeden Fall interessant.
tollesachedas
/ 05. april 2011 / 11:25 uhr

Ein schreckliches Buch
Es geht um ein Krätzchen, das ist eine Katze die sprechen kann. Klingt nach nem Kinderbuch, is aber nicht unbedingt eins, da alles ganz GRRRAUSAM ist. Absolut empfehlenswert, wer auf viel Fantasie steht. Ist ne echt tolle Geschichte.
utor
/ 13. april 2011 / 14:20 uhr
utor
tollesachedasGerade verschlungen:
Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel
Ein wunderschönes Buch. Zu diesem Buch aus dem Hardcover entnommen:
ma schaun, habs grad bestellt. hört sich gut an auf die langen winterabende..
jo, war ganz nett, aber nicht so ganz meins. irgendwie nen bisschen zu überheblich der gute, zumindest in der ersten hälfte des buches. ich les grad den zweiten teil hiervon:
Patrick Leigh Fermor
Die Zeit der Gaben / Zwischen Wäldern und Wasser
An einem trüben Dezembertag macht sich der 18jährige Patrick Leigh Fermor zu Fuß auf, quer durch Europa, nach Konstantinopel. In dem Jahr, in dem Hitler an die Macht kommt, wandert der vielseitig interessierte junge Mann durch Wiesen und Wälder, verschneite Städte und die Salons der guten Gesellschaft. Er macht Bekanntschaft mit Handwerkern, Arbeitern und Direktoren, er nächtigt in Hospizen, Scheunen und auf Schlössern. Mit wachem Geist nimmt er nicht nur die Schönheit der Landschaften wahr, sondern erahnt das Heraufziehen des Sturms. In seiner poetischen und präzisen Sprache erzählt Patrick Leigh Fermor von Menschen und Begegnungen, Landschaften und Orten im Europa vor dem Krieg. Er lässt vor unserem inneren Auge noch einmal das alte Europa erstehen, das wenige Jahre später endgültig in Schutt und Asche versinkt. Der vorliegende Band vereint den ersten und zweiten Teil der Reise, „Die Zeit der Gaben" und "Zwischen Wäldern und Wasser“ und enthält eine Episode aus dem dritten Teil »Eine Höhle am Schwarzen Meer«.
ist allerdings etwas mühsam, weil der autor die ganze zeit in kunst- und kulturgeschichtliche betrachtungen abschweift. dafür lernt man ne menge. (wenn ich mir doch nur nen zehntel davon merken könnte…) aber schön geschrieben.
kleine.spinnerin
/ 30. november 2011 / 11:50 uhr
Shades of Grey - Jasper Fforde.

Ist Dystopie ausgelutscht? Nach Brave New World, Fahrenheit 451, 1984, Matrix und einer ganzen Menge anderer düsterer Zukunftsvisionen dachte ich, dass es kein Szenario mehr gibt, an das noch nicht gedacht wurde. Basis all dieser Fantasien ist immer der totalitäre Staat, die Trennung von Gesellschaften oder sozialen Stufen, die komplette Überwachung von oben, und meistens das Unwissen um seine eigene Position als Zahnrädchen im System.
Als ich den Klappentext von „Shades Of Grey“ las, war ich fasziniert. Die Idee dahinter: Menschen werden in der Zukunft nach ihrer Farbwahrnehmung aufgeteilt. Im England der Mitte des dritten Jahrtausends sind alle Menschen mehr oder weniger farbenblind – sie sehen höchstens eine oder zwei Farben. Farbe selbst kann synthetisch hergestellt werden und ist eine wertvolle Ressource. Und Löffel sind begehrte Wertgegendstände.
tollesachedas
/ 30. november 2011 / 21:31 uhr
Haha, klingt ganz gut ich les grad schon wieder den Anhalter! 42 und so weiter.




2. große? GOSSE!